Dos and Don’ts für zeitgemäße SEO

Früher drehte es sich bei SEO vor allem um Keywords. Mittlerweile jedoch haben sich die Index-Praktiken der Suchmaschinen und insbesondere des Platzhirschen Google deutlich verändert. Eine SEO-Strategie, die sich nur auf Keywords verlässt, ist daher schon lange nicht mehr zielführend und wer darauf zu stark fokussiert, vergisst andere wichtige Aspekte.

Die Suchmaschinen entwickeln sich ständig weiter und durch neue Techniken gibt es neue Möglichkeiten. Mittlerweile werden nicht mehr nur noch Keywords für die Suchanfragen von Nutzern herangezogen. Die Crawler der Suchmaschinen bewerten auch die Erreichbarkeit von Inhalten auf Ihrer Website. Außerdem erkennen sie zusammenhängende Textpassagen und unterscheiden guten, nützlichen Content von solchem, der vollgepackt mit Keywords, jedoch ohne Nutzen ist.

Alte SEO-Strategien hatten meistens das Ziel, möglichst viele relevante Keywords in den Inhalten Ihrer Website unterzubringen. Dieses Vorgehen hat fast keinen Nutzen mehr und könnte sogar schlechtere Rankings hervorrufen. Sie müssen daher den Suchmaschinen auf eine andere Art und Weise zeigen, dass Ihre Website relevant für die Suchanfragen von Nutzern ist.

Sich der Zielgruppe bewusst werden

Wie bei allen Marketing-Kampagnen ist es auch bei der SEO zu allererst wichtig, sich Gedanken darüber zu machen, wer durch Ihre Website erreicht werden soll, wer Ihre Zielgruppe ist. Dabei kann zum Beispiel das Erstellen eines Business Avatar nützlich sein.

Der wichtigste Punkt beim Erstellen eines Business Avatar sind die Bedürfnisse beziehungsweise Probleme der Nutzer. Sie sollten sich die Frage stellen, was genau die Nutzer, welche Sie auf Ihrer Website haben möchten, brauchen und suchen und die für sie relevanten Informationen zur Verfügung stellen. Durch diverse SEO-Tools, unter anderem durch Googles eigene, können Sie die für Ihre Branche relevanten Keywords ermitteln. Auch sollten Sie ermitteln, wer Ihre unmittelbaren Konkurrenten sind und was in Ihrer Branche von einem Anbieter genau gefordert und erwartet wird.

Daten sammeln – Die SEO-Analyse

Zusätzlich zu den Informationen über die Zielgruppe können weitere Daten ermittelt werden, unter anderem darüber, wie Kunden und Interessenten Ihre Website momentan nutzen. Dies bezeichnet man als Webanalyse. Google stellt dafür verschiedene Werkzeuge zur Verfügung, unter anderem die Google Search Console oder das weit bekannte Google Analytics.

Unter anderem können folgende Daten erhoben werden:
– Traffic der Seite, also wie viele Nutzer sie besuchen
– Demographische Daten der Nutzer
– Weg der Nutzer durch Ihre Website
– Keywords und deren Häufigkeit
– Indexierung und technische Struktur der Website

Beurteilung – Was läuft gut? Wo ist Verbesserungsbedarf?

Sobald alle relevanten Daten ermittelt wurden, legen Sie fest, worauf Sie bei der Optimierung Ihrer Website fokussieren wollen. Sie entscheiden an dieser Stelle, welche Seiten bereits gut genug sind und bei welchen Verbesserungsbedarf besteht.

Die in der Webanalyse erhobenen Statistiken werden nun auf Ihre Ziele bezogen. Ihre Ziele sind vielleicht nicht nur ein besseres Ranking oder der erste Platz in Googles Suchresultaten. Möglicherweise möchten Sie mehr Kunden gewinnen, dann sollten Sie sich eine höhere Conversion Rate als Ziel setzen. Aber auch die Generierung von mehr Leads oder relevantem Traffic kann eines Ihrer Ziele sein.

 

Die On-Page Optimierung

Aus Ihrer Webanalyse erkennen Sie, auf welchen Ihrer Seiten Verbesserungsbedarf besteht. Hierfür kann insbesondere die Bewertung vom Inhalt einer Seite sowie von dessen technischer Gestaltung nützlich sein: Welche Texte sind eher schlecht lesbar? Wo fehlen Meta-Beschreibungen? Sind einige Seiten schwer erreichbar? Können alle Daten richtig von Googles Crawler gelesen werden?

Einige dieser Punkte sind einfacher zu beheben als andere, können aber trotzdem einen recht großen Einfluss auf Ihr Ranking in den Suchmaschinen haben. Bevor Sie mit Ihrer On-Page-Optimiertung beginnen, ist es daher sinnvoll, die zu verbessernden Themen aufzulisten und planvoll anzugehen.

Auch die Inhalte Ihrer Website können bewertet werden: Die Verweildauer der Nutzer sowie deren Interaktion mit Ihrer Seite können Anhaltspunkte geben, welche Texte gerne gelesen werden. Dank Ihrer Zielgruppenanalyse wissen Sie, was für Inhalte für Ihre Zielgruppe relevant sind und können demnach den Content Ihrer Seite aktualisieren und anpassen.

Mobile First – für alle Nutzer zugänglich sein

Ein Großteil aller Suchanfragen kommt mittlerweile von Nutzern mobiler Geräte, also Smartphones oder Tablets. Daher ist es essentiell, dass es von Ihrer Website eine für mobile Geräte angepasste Version gibt. Das Ranking bei Google basiert mittlerweile auf der mobilen Version der Websites.

Ladezeiten

Die Ladezeiten einer Website, auch Pagespeed gennant, sind nicht nur  für Googles Ranking ein wichtiger Faktor. Auch Ihre Nutzer möchten Ihre Seite möglichst schnell aufrufen können. Falls Ihre Website zu lange Ladezeiten aufweist, könnten Nutzer möglicherweise zurück in die Suchergebnisse gehen und eine andere Website aufrufen.

Um dies zu vermeiden, sollten Sie die Ladezeiten Ihrer Seiten überprüfen, gegebenenfalls nachbessern und weitere Möglichkeiten zur Verbesserung ausfindig machen.

SEO ist immer ein Prozess

Das Nutzerverhalten ändert sich ständig, beispielsweise ist mittlerweile Voice Search mit Siri oder Google Assistant weit verbreitet. Durch weitere Updates wird Google immer wieder neue Faktoren in das Ranking einbeziehen. Auch wenn bestimmte Maßnahmen zur Optimierung Ihrer Website schnell gute Ergebnisse erzielen können, ist es wichtig, Ihre Seite kontinuierlich zu überprüfen und zu verbessern.

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